Die Modelleisenbahn-Branche durchlebt eine Krise und muss sich neu aufstellen. Faller hat schon ein gutes Stück auf diesem Weg zurückgelegt und den Weg aus der Insolvenz gefunden.
Unbeirrt dreht der grüne Lkw seine Runden. Vorbei an der Kokereianlage in Klinkerbauweise, dem Futtermittelhandel, den Doppelhäusern mit Walmdach. Vor einer Trinkhalle steht ein Mann im blau-weiß gestreiften Bademantel: Dittsche, jener Hamburger Kauz, den Olli Dittrich im Fernsehen verkörpert. Ein Scherz der Modellbauer. So sieht er aus, der zum Ideal stilisierte Ruhrpott vergangener Jahrzehnte, in Szene gesetzt von Faller, dem nach eigenen Angaben weltweit größten Hersteller von Modellspielwaren-Zubehör. Kürzlich hat das Unternehmen am Sitz in Gütenbach eine neue Ausstellung eröffnet, um ein Signal zu setzen: "Die Marke lebt, das Hobby Modelleisenbahnbau lebt", sagt Geschäftsführer Horst Neidhard.
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